
Wie wirkt sich das Feuchtespeichervermögen von DÄMMSTATTs CI 040 auf die Wärmedämmfähigkeit aus?
Da die eventuell im Bauteil anfallende Feuchtigkeit zunächst in den Zellulosefasern gespeichert wird, bleiben die luftgefüllten dämmenden Hohlräume frei und die Dämmwirkung bleibt auch bei Feuchte länger erhalten.
Feuchtebindung von hygroskopischen Fasern (Beispiel DÄMMSTATTs CI 040) dämmende Luftzwischenräume bleiben erhalten.
Feuchteansammlung zwischen mineralischen Fasern -
dämmende Luftzwischenräume werden vom Wasser verdrängt
Unsere Zelluloseflocken
erzielen gegenüber anderen Dämmstoffen (z.B. Mineralfaserdämmstoffen) die besten Werte für den sommerlichen sowie den winterlichen Wärmeschutz.

Der λ−Wert beschreibt, wieviel Wärme pro Zeiteinheit von der warmen zur kalten Seite des Dämmstoffes fließt, wenn der Temperaturunterschied 1 Kelvin beträgt.
Die Eigenschaft des hohen Wärmespeichervermögens (hohe spezifische Wärmekapazität) bietet klare Vorteile für den sommerlichen Wärmeschutz. Hohe spezifische Wärmekapazität bedingt eine große Phasenverschiebung. Die Phasenverschiebung gibt die Zeit an, mit welcher Verzögerung die sommerliche Hitze von der Außenseite eines Bauteils auf der Raumseite ankommt. Diese Werte ergeben für Zelluloseflocken einen klaren Vorteil gegenüber mineralischen Dämmstoffen.
[vergrössern]η gibt in Stunden an, mit welcher Verzögerung die sommerliche Hitze von der Außenseite eines Bauteils auf der Raumseite ankommt. Die Phasenverschiebung ist umso größer, je höher die spezifische Wärmekapazität des verwendeten Dämmstoffes ist.
Unsere Dämmung entspricht den Anforderungen gemäß der Baustoffklasse B2 (DIN 4102). Ähnlich wie beim Holz wird das Brandverhalten durch eine schützende Rußschicht gehemmt.
Hierzu können Sie sich Vergleiche zwischen verschiedenen Dämmstoffen im Brandversuch anschauen.
Wir verarbeiten
von Klima-Tec-System.
Umfangreiche Informationen zu unseren Flocken und deren Verarbeitung finden Sie in der Produktmappe.
Kerndämmung von zweischaligem Mauerwerk durch veredelte EPS Perlen
Zwischen 1900 und 1970 war die Bauart von zweischaligem Mauerwerk (innen und außen Mauerwerk, dazwischen eine Hohlschicht von 5-10 cm) in Nord- und Mitteldeutschland weit verbreitet.
Bedingt durch dieses nicht mehr zeitgemäßge Mauerwerk sind die Heizkosten in solchen Gebäuden sehr hoch (U-Wert ca. 1,5 W/m2K). Der Heizwärmeverbrauch kann auf über 300 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr steigen. Hohe Nebenkosten senken den Marktwert einer Immobilie. Aufgrund der durchlässigen Wände kühlen die Wände ab und es zieht, was den den Wohnkomfort erheblich beeinträchtigt. Treffen mehrere ungünstige Faktoren, wie zum Beispiel unzureichende Dämmung, seltene Lüftung und Wärmebrücken, aufeinander, kann es zu Schimmelpilz kommen, der die Gesundheit gefährdet.
Holz – Von natur aus gut gebaut Holz ist seit jeher ein geschätztes Bauprodukt, gerade auch wegen seiner wärmedämmenden Eigenschaften. Dank seiner einzigartigen Zellstruktur dämmt Holz 15 mal besser als Beton, 400 mal besser als Stahl und 1.770 mal besser als Aluminium. So bietet z.B. Holz mit 2,5 cm Stärke einen höheren Wärmewiderstand als eine 11,5 cm dicke Ziegelwand. Dabei ist Holz äußerst stabil, langlebig und flexibel in der Verarbeitung. Die Formen, in denen Holz heute für Bauvorhaben zur Verfügung steht, reichen von einfachen Balken über (Faser)platten bis hin zu modernen Konstruktionsprodukten wie z. B. Stegträgern
Geeignet für viele bauseitige Hohlraumdämmungen. Vorfertigung von Wand- und Dachelementen mit Befüllung. Idealer Dämmstoff im Sanierungsbereich Dach und Boden